Was gilt nun?

Gilt das Wort von CDU - Fraktionsvorsitzenden Andreas Beiersdorf, der vorgab, seine Fraktion, FDP und Freie Wähler würden das Bürgerbegehren „Lasst die Schule im Dorf!“ zum Erhalt der Kneipp-Schule in Stützerbach akzeptieren und auf die formale Prüfung der über 18.000 Unterstützerunterschriften und einen daraus per Gesetz folgenden Bürgerentscheid zu verzichten?
Oder gelten die diffusen Orakel von Fred Klemm (Freie Wähler) über das Ende des Schuldenstaates und die kurzen Beine?
Was allerdings völlig egal ist. Die Ankündigung der CDU ist kein Gnadenakt. Es könnte allenfalls das, wenn auch späte, Eingeständnis sein, im April bei der Entscheidung zu den Schulstandorten eine falsche Entscheidung getroffen zu haben. Mehr nicht!
18.000 Einwohnerinnen und Einwohner des Ilm-Kreis haben das Begehren unterstützt. Das ist das 2 ½ - fache der notwendigen Unterstützerunterschriften. Wir gehen davon aus, dass diese 18.000 auch bei einem Bürgerentscheid für die Schule im Dorf votieren würden.
Der Bürgerentscheid ist für eine saubere Lösung des Problems eigentlich die zwingende Konsequenz. Wir fürchten ihn nicht. Sind aber gern bereit, einen entsprechenden Antrag der CDU, FDP und Freie Wähler im Kreistag auf Verzicht zu unterstützen.
Genauso wie wir bereit sind, bei einem Scheitern dieses Antrages im Kreistag, sofort mit der Unterstützung der Initiatoren für die Vorbereitung des Bürgerentscheides zu beginnen.

Eckhard Bauerschmidt
DIE LINKE