Cuba si - Termine

 

Die Beziehungen zwischen den USA und Kuba in der Vergangenheit und Gegenwart

Vortrag am 22. März 2016 um 18:00 Uhr im Hochhausclub am Stollen 1, Ilmenau

Schäden durch Hurrikan „Sandy“ in Kuba (Stand 07.11.12)

Über Kuba war „Sandy“ am 25. Oktober hinweg gezogen. Dabei starben elf Menschen auf der Insel, insbesondere durch umstürzende Bäume, Hausmauern und Dächern
Mit Windgeschwindigkeiten von über 180 Stundenkilometern hatten die bis zu neun Meter hohen Flutwellen und intensive Regenfälle Häuser, Infrastrukturen (Straßen, Telefon-, Strom- und Wasserversorgung), landwirtschaftliche Anbaugebiete etc. zerstört.
In Santiago de Cuba sei der Sturm die schwerste Katastrophe seit 50 Jahren gewesen.
Im Hurrikan-erprobten Kuba wurde mit «Sandy» erstmals eine Stadt, Santiago,  schwer verwüstet.
Es wurden in den besonders betroffenen Ost-Provinzen Santiago, Guantanamo und Holguin, 211 000 Häuser zerstört oder stark beschädigt, zudem zahlreiche Spitäler und Schulen. Vernichtet ist zudem die Ernte von mehr als 100 000 Hektaren Agrarland. Für die gesamte Insel dürfte die Ernährungslage in den kommenden Monaten darum schwierig werden.
Auch die Cuba Sí-Milchprojekte in der Provinz Guantánamo, die sich teilweise im Gebirge befinden, sowie die Filiale unserer kubanischen Partnerorganisation ACPA (kub. Vereinigung für Tierproduktion) in Guantánamo-Stadt erlitten starke Schäden. Obwohl einige Teile der Projekte derzeit noch nicht zu erreichen sind, geht ACPA nach einer ersten Schätzung davon aus, dass Dutzende Wohnhäuser sowie insgesamt 80 Milchviehstallungen beschädigt oder zerstört wurden. Allein die zerstörten Dachflächen in den Projekten werden auf weit über 12.000 m² geschätzt. Hinzu kommen unterspülte Straßen und Wege sowie weggeschwemmte Brücken. Auch Anpflanzungen von Obst, Gemüse, Kaffee sowie Futtermitteln für die Tiere wurden vernichtet.
Allein im Landkreis Niceto Pérez fielen 61 Stallanlagen dem Wirbelsturm zum Opfer. Im Kreis Yateras wurden die Dächer von 18 Wohnhäusern, einem Lager und 12 Stallungen zerstört. Auch die Dächer der beiden Grundschulen im Projektgebiet in den Gemeinden Jaibo und Santa María sind betroffen. Der Unterricht für die Mädchen und Jungen  der umliegenden Dörfer kann derzeit nicht stattfinden.
Aufgrund der immensen Schäden in den Projekten ist die Versorgung der Bevölkerung mit Milch und anderen Lebensmitteln derzeit nur unzureichend zu gewährleisten; dies betrifft insbesondere etwa 7.500 Kinder.
Für die Beseitigung  der Sturmschäden wollen wir deshalb vor allem Folgendes anschaffen: zwei solarbetriebene Trinkwasseraufbereitungsanlagen mit einer Kapazität von jeweils 2500 Litern pro Tag, Werkzeuge, Baumaterialien, Dachplatten für die Reparatur der beiden Landschulen, zahlreicher Wohnhäuser und Stallungen, Plastiktanks, Material für Zäune, u.v.a.m.
Bitte helft mit Eurer Spende beim Wiederaufbau der Wohnungen, Schulen und Produktionsanlagen in der Provinz Guantánamo!  
Bitte helft mit Eurer Spende, damit das Milchprojekt weiterarbeiten kann!

Sonderspendenkonto beim Parteivorstand DIE LINKE/Cuba Sí
Konto-Nr. 13 2222 10
Berliner Sparkasse, BLZ 100 500 00

Bitte unbedingt Verwendungszweck angeben! Milch für Kubas Kinder/Guantánamo

(Spendenbescheinigung auf Wunsch, dazu nach dem obigen Verwendungszweck Name und Adresse des Spenders angeben)

Aktuelles zu Kuba, auch Fotoberichte zum Hurrikan, ist der öffentlichen Facebook-Seite von „Cuba si Thüringen“ http://www.facebook.com/pages/Cuba-si-Th%C3%BCringen/268475803263164?ref=hl
zu entnehmen.